Was ist die Kirche?
Die Kirche ist:
- Gottes Haus, ein Zeichen christlicher Gemeinschaft, die an einem bestimmten Ort gelegen ist und Gottes Gegenwart darstellt.
- ein Ort des Gebetes und vor allem ein heiliges Gebäude,
in dem die Heilige Eucharistie gefeiert wird und die reale Präsenz Gottes angebetet wird.
Christus ist gegenwärtig, Tag und Nacht, im Tabernakel.
- ein Zuhause der christlichen Gemeinschaft,
wo die christliche Gemeinde der Gläubigen zusammenkommt um zu beten und Gottes Wort zu hören,
Gott zu lobpreisen und nach Bedarf ihre Probleme miteinander zu teilen
und gemeinsam nach Lösungen für ihr alltägliches Leben zu suchen.
- Es ist auch ein Ort, an dem christliche Kunst ihren Platz hat. Hier kann man sie bewundern, verstehen und schätzen,
wie auch die Ikonographie , die tiefe katechetische Bedeutung hat. Es ist wert zu erwähnen,
dass die heiligen Bilder eine Spiegelung von Gottes Schönheit sind und dass sie uns von der Wahrheit der Christenheit erzählen.
Sie drücken auch die Großartigkeit der biblischen Botschaft aus, in dem sie uns zum Gebet einladen.
Was soll man tun, wenn man eine Kirche betritt?
Ich soll mir bewusst werden, dass ich einen heiligen Ort betrete.
- Ich möge mich im Stillschweigen üben.
- Ich sollte mein Handy ausschalten, wenn es eingeschaltet ist.
- Ich sollte ein Augenmerk auf meine Kleidung halten, die dem Betreten eines heiligen Ortes entsprechen sollte.
Ich sollte empfindsam und respektvoll sein, da die Kirche Gottes Haus ist und mein Körper auch ein Tempel des Heiligen Geistes ist.
Beim Betreten der Kirche:
- mache ein schönes Kreuzzeichen (das ist ein Ausdruck unseres Glaubens an die Heilige Dreifaltigkeit)
mit dem Weihwasser (das erinnert uns an unsere Taufe, an das Sakrament, als wir zu Söhnen und Töchtern Gottes wurden)
- halte dein Augenmerk auf den Tabernakel (der Ort des Tabernakels ist immer durch die Präsenz einer roten brennenden Kerze angezeigt).
Wenn du zum Tabernakel siehst:
- mache eine Geste der Anbetung des Herrn Jesus Christus, der wahrhaft gegenwärtig ist,
durch eine Kniebeuge oder wenn es dir unmöglich ist, eine ehrfürchtige Verneigung
- verharre im Gebet für eine Weile;
- dann, wenn es dein Wunsch ist, sieh dir die Kirche an und finde ein Marienbild, der Gottesmutter,
oder ein Bild eines Heiligen und sprich ein Gebet auf deren Fürsprache.
- wenn du eine Kerze anzündest, beachte, auch dein Herz und deinen Glauben mitzuentflammen im Gebet.
- bleibe im Schweigen und falls es nötig ist zu reden, rede auf leise Weise.
Wie sollen wir an der heiligen Messe jeden Sonntag teilnehmen?
- Es ist gut, pünktlich zu kommen.
- Man soll sehr aufmerksam sein, was in der Kirche passiert und auf freudige Weise an der Gemeinschaft teilnehmen.
- Beim Singen und Beten soll man teilnehmen ohne laut zu schreien.
Beim Singen soll man Acht geben, dass man sich gemeinsam mit den anderen abstimmt.
Großes Augenmerk soll auf die liturgischen Gesten bei der Hl. Messe Wert gelegt werden.
Sitzenbleiben:
- während der Lesungen aus der Hl. Schrift, außer dem Evangelium
- während der Predigt
- während der Gabenbereitung bis zu den Worten: "Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen...."
- nach der Hl. Kommunion und bis zum Schlussgebet
Niederknien:
- während der Konsekration und Erhebung der Hostie bis zu den Worten: „Lasst uns gemeinsam unseren Glauben bekennen“
- für eine kurze Weile nach Empfangen der Hl. Kommunion
Stehen:
Den Friedensgruß soll man denen bringen, die uns am nächsten stehen und uns umgeben.
Wie soll ich die Hl. Kommunion empfangen? In welcher Verfassung sollte ich sein?
Innere Verfassung:
Es ist notwendig im Gnadenzustand zu sein, bevor man die Hl. Kommunion empfängt- dh das bedeutet, sich bewusst zu sein,
dass man in keiner Todsünde steht, wie auch zu vermeiden, dass man ein Sakrileg begeht.
1 Kor 11, 27-29: „ Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und Blut des Herrn.
Jeder soll sich selbst pr&uufen; erst dann soll er von dem Brot essen und von dem Kelch trinken. Denn wer davon isst und trinkt,
ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt.“
Wenn jemand im Zustand der Todsünde steht, ist es notwendig zur Beichte zu gehen vor dem Empfang der hl. Kommunion.
Es wird auch empfohlen, jeder seinen eigenen Glauben in Wahrhaftigkeit in der substantiellen und realen Gegenwart Christi erneuert.
Äußere Zeichen:
- Eine geistige Haltung des Schweigens und des Gebets einnehmen.
- Eine Stunde vor dem Empfang der hl. Kommunion nichts essen und trinken.
Wie oft darf ich die Hl. Kommunion empfangen?
Wenn ich in der rechten Verfassung bin, darf ich bei jeder Teilnahme an einer Hl. Messe die Hl. Kommunion empfangen- jedoch nicht mehr als zweimal am Tag.
Was ist die rechte Art und Weise des Empfangs der hl. Kommunion?
Die Hl. Kommunion soll entweder mit dem Mund oder mit der Hand empfangen werden.
Wenn jemand die Hl. Kommunion mit der Hand empfangen möchte, so soll er folgendes beachten:
- Du sollst dich dem Kommunionspender mit der linken Hand über der rechten Hand annähern, um die Hl. Kommunion zu empfangen.
Die Handfläche soll weit geöffnet sein und in einer lockeren Haltung sein.
Auf diese Art und Weise sollten die Hände frei sein von anderen Objekten und Gegenständen.
- Wenn der Kommunionspender die Worte sagt: "Der Leib Christi" antworte: "Amen"
- Wenn der Kommunionspender die geweihte Hostie in deine offenen Hände gelegt hat, nimmst du den Leib Christi und gibst ihn in deinen Mund,
vorsichtig und respektvoll mit der rechten Hand.
Diese Geste ist vor dem Kommunionspender zu machen oder nachdem du direkt an der Seite des Kommunionspenders stehst.
- Danach gehst du wieder zu deinem Platz in der Kirche zurück, wo du eine Zeit still in Anbetung und im Dankesgebet verharrst.
Was passiert, wenn jemand während der Hl. Messe nicht die Hl. Kommunion empfangen kann?
In diesem Fall wird geraten, dass die Person in geistiger Weise teilnimmt und die geistige Kommunion empfängt:
Eine geistige Kommunion besteht in dem Wunsch Leib und Blut Christi in geistiger Weise zu empfangen, im Glauben und Demut,
wenn es nicht möglich ist, in wahrer Weise die Eucharistie zu empfangen.
2011-03-10